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Samstag, 13. Februar 2016

Mustique und Tobago Cays (Update)

Am Donnerstag, 11. Februar, zieht's uns früh morgens weiter. Die Nacht war sehr unruhig. Wind blies oft 20 und mehr Knoten. Schlafen fast wie auf einer Achterbahn. Um 0900 Uhr lichten wir den Anker und setzen das 2x-gereffte Gross. Wir umsegeln den Nordwest Zipfel von Bequia und halten Kurs auf Mustique. Um 1100 Uhr beisst ein Fisch an. Ein prächtiger Yellow Fin Tuna. Das Nachtessen ist gesichert. Weiter geht's in die Britannia Bay von Mustique. Dort machen wir um 1300 Uhr an einer Mooring-Boje fest. Dann Baden in der Bucht. Landgang und Happy Hour Drink in der Basil's Bar. Danach Tuna-Dinner vom Feinsten. Danach ist die Nacht wieder sehr bewegt. Das Schiff schaukelt wild. Um Mitternacht schlägt Yannick Alarm. Fledermäuse an Bord. Tatsächlich, Dutzende praktizieren ihre gekonnten Flugmanöver durch's Boot. Händeklatschen und Licht vertreibt sie. Danach Augenschein an Bord. Bananenschalen liegen auf dem Boden. Der Inhalt sauber aufgefressen. Daneben haben die putzigen Tierchen, sog. Fruit Bats (Früchte Fledermäuse) auch viel Kot hinterlassen.  Es kommt zu einer nächtlichen Putzaktion. Danach werden die restlichen Bananen an Deck gebracht und die Luken nur noch einen Spaltbreit offengelassen. Rest der Nacht ist dann ruhig.

Britannia Bay auf Mustique



Lovell Village mit den kleinen Shops


Basil's Bar

Am Freitag, 12. Februar, geht's gegen Mittag weiter nach Canuan und dann Tobago Cays. Kurz danach beisst ein Baracuda an. 70cm. Eindrücklich.  Wir entschliessen uns, den Fisch von Haken zu befreien und ihn freizugeben. Einfacher gesagt, als getan. Sieht mit seinen spitzen Zähnen eher bissig aus. Da es hier viele Riffe hat, wäre es denkbar, dass der Fisch uns vergiften könnte. Mit dem Nervengift Ciguatoxin. Danach geht's mit 8-10 Knoten Fahrt Richtung Mayreau und dann direkt in die Tobago Cays. Dort kommen wir um 1400 Uhr an und machen an einer der zahlreichen Mooring-Bojen fest. Zwischen uns und dem grossen Atlantik liegt jetzt nur noch ein Riff, welches die hohen Atlantikwellen bricht. Hier ist das Paradies. Das Wasser ist 29 Grad und lädt zum Baden ein. Neugierige Wasserschildkröten um's Boot. Wenn man zu ihnen hinschwimmt tauchen sie ab...

Dutzende grosser Wasserschildkröten schwimmen
um die vor Anker liegenden Boote

Blick westwärts von unserem Ankerplatz Richtung Insel
'Petit Bâteau'

Blick Richtung Süd zur Insel 'Petit Tabac'

Blick ostwärts Richtung Atlantik. In Front der vordersten
Schiffe liegt ein Riff - einzige Grenze zwischen Atlantik
und diesem Ankerplatz. Die hohen Atlantikwellen werden
dort gebrochen




Am Abend gehen wir zu den Fischern an die Beach, um dort grillierten Hummer zu essen. Super Erlebnis. Um 1800 Uhr holt uns Pablo ab und dann geht die Post ab.

Abendstimmung in Tobago Cays


Pablo grilliert uns die Lobster
Einmalige Abendstimmung am Strand...
Lobster vom Feinsten....

Bernhard, Yannick und Linda geniessen den schönen Abend
an der Beach






no comment


Mittwoch, 10. Februar 2016

St. Vincent und Bequia (nördlicher Teil der Grenadinen)

Am Dienstag, 9. Februar 2016 lichten wir um 0900 Uhr den Anker in der Marigot Bay und halten Kurs auf St. Vincent. Die Winde sind perfekt. Konstant 20 Knoten Ost. Wir kommen mit 8 - 9 Knoten schnell voran und meistern die 50 Seemeilen in wenigen Stunden. Zwischendurch beisst eine Blue Fin Tuna an. Doch er ist noch zu klein und wir lassen ihn wieder frei. Später beisst noch eine Dorade an. Hier Mahi Mahi genannt. Nach kurzem, intensivem Kampf entkommt er uns kurz bevor wir ihn endgültig erlegen können. Déjà vu. Um 1600 Uhr laufen wir auf St. Vincent die Bucht von Wallilabou an. Wir machen dort mit Buganker und einer 50m Heckleine fest. Diese binden wir an eine Palme. In dieser Bucht wurden Teile der Films Pirates of the Caribbean gedreht. Die Kulissen stehen noch. Kanonen, Hafenmole, Bars etc. Das Customs Büro ist direkt in die Kulissen eingebaut. Abends gibt's Reis mit Crevetten von Yannick  und Linda perfekt zubereitet. Bei Steelband-Klängen vom nahen Ufer klopfen wir noch einen Abendjass.

Am nächsten Tag brechen wir um 0800 Uhr auf, um nach Bequia weiterzusegeln. Wiederum schöner Segeltag. Mittags wind wir bereits dort und werfen den Anker auf ca. 5m Sandgrund in der Admirality Bay. Schwimmen, Sight-Seeing. Dann abends Dinner auf der VISION.

Morgen geht's weiter nach Mustique, dann Canuan, dann Tobago Keys. Wir melden uns wieder, sobald die Internetverbindungen es zulassen.
Eines der Wahrzeichen von St. Lucia, die beiden Pitons

Segeln an der Westküste von St. Vincent

Einfahrt in die Bucht von Wallilabou, die Einheimischen
kommen einem von weitem entgegen, um irgendeine
Dienstleistung anzubieten...
Nach dem Ankermanöver in der Bucht gehen wir
mit dem Dinghy an den Strand um einzuklarieren...
Auf den Aussenbordmotor verzichten wir heute...


Admirality Bay in Bequia
Einfahrt in die Admirality Bay



Dieses Mal haben wir's Dinghy mit dem 4 PS
Aussenborder ausgerüstet. Geht schneller...

Port Elizabeth auf Bequia mit seinen malerischen
Häusern


Blick von Port Elizabeth in die Admirality Bay

Junge Menschen bei der Happy Hour...

VISION abends in der Bucht, super Stimmung



Samstag, 6. Februar 2016

Barbados - St. Lucia (Update mit Marigot Bay)

Am Donnerstagabend in Port St. Charles ausklariert und um 1500 Uhr Anker hoch. Leider ist die elektrische Winsch ausgestiegen. Kein Problem für Yannick und Bernhard. Mit 35m schwerer Ankerkette können sie ihre Muckis trainieren...Dann geht's los. 110 Seemeilen, ca. 20 Stunden. Premiere für Yannick's Freundin Linda. Sie ist in Barbados zu uns gestossen. Zunächst leichte Winde. Sehr dunkle Nacht. Superschöner Sternenhimmel. Wenig Schiffsverkehr. Mond erst in den frühen Morgenstunden. Dann - nach dem Morgenkaffee - eine Serie von Squalls. Dahinter frischt der Wind signifikant auf. Am Schluss 25-30 Knoten NE nach E drehend. Seegang zunehmend. Mühsam für Captain mit einem Bein in der Schiene. Wir umrunden um 1400 Uhr die Nordhuk von St. Lucia. Danach ist's nicht mehr weit bis Rodney Bay. Wir wollen in die Marina, da wir einige Reparaturen erledigen müssen (Ankerwinsch, Toplicht etc.). Der uns zugewiesene Platz erfordert ein rückwärts Heckmanöver bei Böenspitzen von 35 Knoten. Auch das schaffen wir. Bernhard, Yannick und Linda sind grosse Hilfen. Temporärer Einbein-Captain kann nur noch leichte Arbeiten, wie z.B. Rudergehen erledigen. Danach Einklarieren in St. Lucia. Hafengebühren begleichen. Gastlandflagge setzen. Anlegerbier. Danach feines Dinner in einem der beschaulichen Restaurants am Rande der Marina. Frühes Lichterlöschen. Dann ist das Wetter am nächsten Tag wieder schön und St. Lucia kann in vollen Zügen genossen werden.



Yannick ruht sich vor dem nächsten Squall aus...

St. Lucia in Sicht, Wind nimmt weiter zu

Trotz 2/3 gereffter Genua geht mit 8-9 Knoten
die Post ab

Linkes Bein schön ruhig gestellt, wie vom Arzt
verordnet... ;-)




Wind und Wellen nehmen weiter zu

Nordhuk von St. Lucia kommt rasch näher


Noch um diese Halbinsel und wir haben's geschafft...
Feine einheimische Speisen - ein Genuss


Am nächsten Tag ist der Sturm fast vorbei

Rodney Bay Marina


Platz für über 300 Yachten

Rodney Bay ist auch der Zielort des jährlichen
Atlantic Rallies for Cruisers (ARC)

Super Infrastruktur

Boot mit internationalen Flaggen

Am Montag heisst Leinen los in Rodney Bay Marina und Kurs Richtung Marigot Bay. Kurzer und sehr schöner Trip.

Yannick weist uns den Weg
in die Marigot Bay

Einfahrt in die Bay, welche als Hurrikane
Schutz gilt

Schöne Abendstimmung

Nein, das ist nicht die VISION...

Morgenstimmung


Hier wurde ein Teil des Films Dr. Dolittle im 1967
gedreht
Marigot Bay Rundumsicht