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Samstag, 19. März 2016

St. Lucia - Martinique - Dominica - Guadeloupe - Antigua - Barbuda (Update)

Am 14. März geht's wieder los. Gute Freunde aus der Schweiz sind noch zu uns gestossen und so stechen wir zu viert in See. Zunächst planen wir von St. Lucia direkt zu den Britischen Jungferninseln zu segeln. 48-Stunden, Tag und Nacht. Doch in der ersten Nacht nimmt der Wind stetig zu. 25 Knoten. Regen. Und so entscheiden wir uns in den Morgenstunden stattdessen nach Guadeloupe zu segeln. Nach langen, intensiven Stunden kommen wir in der Bucht von Deshaies an und klarieren ein. Am nächsten Tag geht's weiter nach Antigua. Anker hoch um 0700. Grossegel hoch, Genua raus. Nach 30' beisst ein 5 kg Yellow Fin Tuna an. Es bleiben uns 30' Minuten, um das Nötige zu erledigen. Danach kommt ein Squall.  Viel Wind, viel Regen. Genua 3/4 eingerollt, 2 Reffs im Gross. Um 1600 Uhr kommen wir in English Harbour an. Geschichtsträchtiger Ort. Am Abend gibt's exquisiten Sashimi. Wir bleiben einen Tag dort und danach segeln wir weiter nach Barbuda. Super Cruise. Wir haben 4 Fische am Haken. Einen Barakuda, einen Blue Fin Tuna, einen kleinen Merlin und einen grossen Fisch, der uns den Köder abbeisst. Um 1630 Uhr werfen wir den Anker in der Gegend der Cocoa Beach. Wunderschön. Wir bleiben dort. Am nächsten Tag gehen wir mit dem Dinghi an die Beach. Ein Traum. Am Montag dann zurück nach Antigua. Zuerst Deep Bay und dann Jolly Harbour. Super Wetterbedingungen für die Überfahrt. Wir haben zwei grosse, über 1m lange Barakudas am Haken. Wir lassen Sie wieder frei, da zu gross und wir immer noch auf einen Tuna hoffen. Dieser beisst leider nicht an. Dafür sehen wir noch eine Buckelwal-Kolonie auf dem Weg in den Norden. Eindrücklich.

Auf Wiedersehen St. Lucia





Wir passieren Martinique, Wind wird steifer...



Life vest, life line, Wind 25 Knoten... Tini hat
sich schon gut an die rauhe See gewöhnt

Yellow Fin Tuna am Haken...

English Harbour auf Antigua
Blick auf die historischen Gebäude

Barbuda






VISION mutterseelenalleine an der Westküste von Barbuda








Spanish Makarel (7 kg)

Fantastischer Rundumblick auf die Cocoa Bay


Traumhafte Abendstimmung
Erstes geglücktes 'Beach-Manöver' nach dem Unfall
auf Barbados... Im Hintergrund nur wenige Yachten vor
Anker

Weisse Sandstrände, soweit das Auge reicht. Ein Paradies

Einfahrt in die Deep Bay auf Antigua

Ankern in der Deep Bay

Mittwoch, 9. März 2016

Piraterie in der Ostkaribik / Piracy attack in Eastern Caribbean

Nach Ankunft in der Marigot Bay auf St. Lucia kommt es zu einem Crew-Wechsel. Bernhard's Freundin Lucie, die 2 Wochen mit uns auf der VISION war, muss leider zurück in die Schweiz. Am Samstag, 5. März, kommt Christine an Bord. Sie wird bis Ende März mit uns segeln.

Unser Ziel war es, am Montag gleich wieder in die Grenadinen loszusegeln. Am Sonntag erhärtet sich jedoch die zwischen Seglern kursierende Information, dass es in St. Vincent zu einer brutalen Piraterie-Attacke gekommen ist. Ein deutsches Segelboot, welches in der Bucht von Wallilabou übernachtete - wir waren vor 3 Wochen auch dort -, ist nach Mitternacht von 2 maskierten Piraten geentert worden. Nach einem kurzen Handgemenge haben die Piraten einen deutschen Segler - vor den Augen seiner Familie - erschossen und den Eigner und Kapitän der Yacht schwer verletzt. Das hat die hiesige Seglergemeinschaft stark aufgewühlt. Wir haben uns deshalb entschieden, diese Woche auf St. Lucia zu bleiben und beschränken uns auf kleinere Tagesausflüge an der Westküste der wunderschönen Insel.

Daneben konnte ich nach 5 Wochen meine Beinschiene entfernen und mit der Physiotherapie beginnen. Unfassbar, wie sich das karibische Klima positiv auf den Genesungsprozess auswirkt...

Der Vorfall in St. Vincent scheint nun soweit nötig aufgeklärt, sodass ein Segeln in den Grenadinen ab nächster Woche wieder möglich erscheint. Update folgt.

Ein frecher Spatz hat's zu uns ins Schiff geschafft

Captain Jack Sparrow kommt jetzt dann gleich um die Ecke...
Crew-Wechsel, Tini Schatz ist zu uns auf
die VISION gestossen...


Marigot Bay Marina, ein schöner Ort zum Verweilen...

Abendstimmung in der Karibik

Der grosse Piton, eines der Wahrzeichen von St. Lucia
Spontaner Lunch mit unseren Freunden aus
Kanada
Die Kanadier Hugh and Tonia mit ihrer
wunderschönen White Gold II



Grosser und kleiner Piton, eines der Wahrzeichen
von St. Lucia

Immer wieder schöne Buchten...








Up to the barbecue with Bernhard, Tini, Hugh, Rebecca
and Tonia (fltr)

Mittwoch, 24. Februar 2016

Abschied von Yannick und Linda und VISION zurück auf dem Weg in die Grenadinen

Am 25. Februar fliegen Yannick und Linda zurück in die Schweiz. Der Abschied fällt nach 2 Monaten, respektive 3.5 Wochen schwer. Danach segelt die VISION zurück in die Grenadinen, das geplante Ferienrevier für Bernhard und Lucie.

Vater und Sohn im vollen Bewusstsein, dass der Abschied
von Yannick naht. Die 2 gemeinsamen Monate auf See waren
vom SCHÖNSTEN!

Linda fährt ein gekonntes Hafenmanöver und segelt
die VISION in die Prickly Bay...


Ein letzter kurzer Abstecher in die Prickly Bay
(Süden von Grenada)

Fantastischer Sonnenuntergang

Finales Captain's Dinner für Linda und Yannick

Welcome Dinner für Lucie, die für 2 Wochen
zu uns gestossen ist. Geplantes Törn-Revier von Grenada
über die Grenadinen nach St. Lucia
Viel Gepäck muss nach 2 Monaten segeln wieder
nach Europa zurück

Abschied fällt schwer...

Auf Wiedersehen und tschüss...

Am Abend ist die VISION bereits wieder 50 Seemeilen
nordwärts in der Bucht von Clifton Harbor fest vor Anker
Sonnenuntergang in den Tobago Cays

Vor Anker in den Cays

Lucie und Bernhard in Basil's Bar auf Mustique

Blick in die Admirality Bay, Bequia

Donnerstag, 18. Februar 2016

Auf dem Weg von Mayreau nach Grenada (Port Louis, St. George) - Update

Am Sonntag geht's weiter von den Tobago Cays nach Mayreau. Nur eine kurze Fahrt. Am Montag segeln wir weiter nach Union Islands. In Clifton Harbour setzen wir Anker. Die Nacht ist ziemlich unruhig. Wir kontrollieren mehrmals, ob der Anker hält. Er hält. Am nächsten Tag geht's weiter, zuerst nach Palm Islands und von dort nach Petite Martinique und später Petit St. Vincent. Dort setzen wir wiederum den Anker. Die Nacht ist wieder sehr stürmisch. Einige an Bord schliessen die Augen kaum. Am Mittwoch brechen wir früh auf, um nach Grenada zu segeln. Diese Strecke ist über 50nm, aber wir kommen mit 7-8 Knoten Fahrt schnell voran. Wir legen die Leine aus. Nach kurzer Zeit beisst etwas Grosses an. Doch Pech gehabt. Köder und Haken sind verloren. Wir versuchen's nochmals. Und jetzt klappt's. Wir fangen wieder einen grossen Yellow Fin Tuna. Danach geht's mit vollem Speed weiter nach Grenada. Auf dem Weg müssen wir noch einen aktiven unterirdischen Vulkan umrunden. Das machen wir natürlich unaufgefordert. Denn 'Kick 'em Jenny' setzt Gase und Luftblasen frei, welche die Oberflächenspannung reduzieren und Schiffe zum Sinken bringen können. Ähnliches gibt's in der Saragossa See, im Bermuda-Dreieck... Um 1700 Uhr machen wir in Port Louis, St. George fest. Nach 1.5 Wochen wieder einmal ein gut ausgebauter Hafen. Am Abend gibt's Tuna-Filets mit Reis. Ich glaube Yannick hat nun für eine Weile genug Fisch gehabt...

Wir bleiben jetzt eine Woche auf Grenada und segeln anschliessend nochmals für zwei Wochen in den Grenadinen. Mit wechselnden Crews... Morgen Donnerstag kommt Lucie, die Freundin von Bernhard für zwei Wochen an Bord. Yannick und Linda bleiben noch eine Woche und reisen dann von Grenada über Barbados zurück in die Schweiz.


Wunderschöne Salt Whistle Bay auf Mayreau

Clifteon Harbour auf Union Islands (hier haben wir
aus den Grenadinen ausklariert)

Sicht auf die VISION vom Ort der Happy Hour...

Blick auf Petit St. Vincent

Blick auf Palm Islands

Palm Islands, eine private Insel...

Yello Fin Tuna am Haken

Das Nachtessen ist bestimmt, Yannick hat
wahrscheinlich jetzt für lange Zeit genug Fisch
gehabt...

Der Wimpel des Segelclubs Pfäffikon unter der linken
Saling...

Yannick setzt die Gastlandflagge von Grenada

Bernhard steuert die VISION gekonnt zum nächsten
Ziel....
In St. George, Grenada, wird nochmals
tüchtig aufprovisioniert

Port Louis, St. George, sehr gut ausgebaute Marina